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Wer lief hier entlang?

Heute waren wir bei nicht optimalem Wetter mit Stefanie von
http://www.hiddentracks.eu/de
auf Spurensuche und fanden recht interessante Dinge.
Hier hätte man sich noch etwas Zeit nehmen und mit starkem Seitenlicht arbeiten müssen,
aber das machte dann bei Regen keinen Spaß mehr.
Aber wer ist hier entlang gelaufen?

Wildgatter_Oberrabenstein_27_10_2018_1.jpg P9104936.jpg P9094831.jpg P9084694.jpg PA286055.jpg P9070167.jpg P9070262.jpg Ohrenfrosch_20_10_2018.jpg Rochlitzer_Berg_21_10_2018_5.jpg

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MikeL.   [01. November 2018 um 21:32]
Hallo Hurvinek, kenne mich da nicht aus....vielleicht ein Fuchs?
Hurvinek   [02. November 2018 um 17:31]
Hallo Mike, das ist ein Trittsiegel eines Wolfes. In der Lausitz haben wir ja inzwischen eine gute Wolfspopulation.
imageworld   [03. November 2018 um 13:56]
Mit dem Maßstab zum Größenvergleich hätte ich auch auf eine Wolfsfährte getippt. Wir haben auch massiv Probleme mit Wölfen die sich unverblümt den Siedlungen bis auf wenige Meter annähern und wie im Tötungsrausch Schafe, Ponys, Kälber reissen. Der Lebensraum für diese Wölfe ist wohl zu klein geworden, ich denke eine Tötung wäre wohl das Beste. LG Norbert
Hurvinek   [05. November 2018 um 07:53]
Hallo Norbert,
damit sagst Du in etwa, alles was uns in der Natur nicht in den Kram paßt, wird beseitigt. Hat der Mensch bisher ja eigentlich auch so gemacht. Jetzt bekommen wir die Quittung mit Klimawandel, Artensterben, Insektensterben usw.
Alternative könnte sein, statt Hunderte Milliarden in Rüstung oder Bankenrettung zu stecken, das in Hütehunde, Wolfszäune und Entschädigung für betroffene Bauern zu investieren. Das letztere ist garantiert billiger und sinnvoller.
Das ist aber ein großes Thema.
VG Hurvinek
imageworld   [05. November 2018 um 21:13]
Hallo Hurvinek,
so habe ich das nicht geschrieben, das ist deine Interpretation meiner Bemerkung und möchte
ich nicht so stehen lassen.
Ich achte, respektiere und liebe die Natur, ich bin mit der Natur aufgewachsen und sehe,
dass sich der Mensch überall breit gemacht hat, Tiere ihren Lebensraum nimmt und auch
durch Überdüngung Insekten und ihre Nahrungsfeinde ausrottet, auch kommen die Pflanzen
nicht mehr zur Blüte (zBsp. vor 20 Jahren wurde bei uns 2x im Jahr gemäht, jetzt sind es 5x).
Beispiele für die Zerstörung der Natur gibt es mehr als genug, sei es Kunststoff in den Meeren,
der Klimawandel, .... die Liste ist unendlich lang...
Z.Bsp : Es wurden in den Alpen in den abgelegensten Gegenden künstliche Orte mit duzenden
Betonbunkern (Hotels und Liftanlagen) für den Massentourismus errichtet, damit es keine Unglücke
gibt musste man diese Orte mit riesigen Lawinensperren und Wildbachverbauungen schützen.

Es laufen im Winter wie Sommer unzählige Menschen auf den Bergen herum...
Es gibt mittlerweile keinen Platz der nicht hoffnungslos überlaufen ist. Das Wild wird hin und hergescheucht, geschwächt,
viele verenden....

Der Wolf hat hier einfach keinen Platz mehr um sich zurückzuziehen, es gibt immer öfter gefährliche Begegnungen auch mit
Menschen, und er tötet wie im Tötungsrausch, gleichzeitig oft 5 und mehr Tiere nur wenige Meter von Siedlungen entfernt,
es wird wohl nicht mehr lange dauern bis Wölfe einen oder mehrere Wanderer angreifen. (vielleicht ist es auch
schon geschehen, denn vermisste Personen in den Bergen gibt es genug)

Man kann die Uhr nicht mehr zurückdrehen, aber der Mensch muß sich in seinem Fortpflanzungsdrang
einbremsen (bzw. seine Gier nach Macht und Geld) und der Natur viel Platz zurückgeben, dann hat auch der Wolf wieder Platz

Schau es dir bis zum Ende an, so erging es innerhalb von zwei Wochen 20/30 Tieren.....:
https://www.youtube.com/watch?v=VvTILR8I5Bk

Hurvinek   [06. November 2018 um 10:37]
Hallo Norbert,
tut mir leid, wenn ich Dich falsch verstanden habe. Aber bei uns läuft schon seit einiger Zeit die Diskussion um die "Entnahme" der Tiere = Abschuß.
Solange der Wolf genug Futter bekommt und nicht versucht, ihn an Menschen zu gewöhnen, wird es für den Menschen unbedenklich sein.
Die Menschheit muß sich aber eintscheiden, ob sie mit der Natur oder gegen die Natur leben will. Dazu zähle ich auch Schneekanonen im Oktober bei 15°C oder Tourismus in die Antarktis ...
Aber offensichtlich sind wir da nicht so unterschiedlicher Meinung.
VG Hurvinek

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