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FARFALLE

Die Gravitation zeigt in diesem Bild seitlich nach oben. Der kleine Kerl musste ständig flattern, um am Nektar nuckeln zu können.
E10, ISO80, 1/100sec, F2.4, Brennweite mit Konverter ca. 210mm. Keine Bearbeitung.

EB

E10_04SEP05_55.JPG E10_11JUL2009_21.jpg

Kommentar 1 bis 5 von 5
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Spandow   [02. September 2016 um 22:21]
das haut mich jetzt nicht vom Hocker, was ist denn hier passiert?
ELWOOD   [03. September 2016 um 10:29]
Ich bin ja auch kein Schläger lachen. Was erkennst Du denn? Oder: was erkennst Du denn nicht? EB
MikeL.   [04. September 2016 um 13:25]
Ich erkenne ein unscharfes Insekt und eine scharfe Blüte.....umgekehrt fände ich es besser....
ELWOOD   [04. September 2016 um 15:00]
Hallo MikeL, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ein wesentlicher Teil des Falters liegt genau in der (recht schmalen) Schärfeebene. Das sieht man vielleicht erst beim Aufklappen des Bildes. Ansonsten teile ich Deine Meinung aus der Sicht eines erfahrenen Makro-Fotografen voll. Beide Schmetterlinge sind so eine Art „Stimmungstest“ für das Forum. Es gibt Fotos, die sind handwerklich schlecht gemacht und bringen tatsächlich nur den Fotografen in Wallung, weil eine tolle Story im Kopf dazu gehört, an der ein unabhängiger Betrachter nicht teilhaben kann. Dieses Bild hier hat auch bei einem Kontest in den Niederlanden die Jury gespalten. Ich hatte es in der Kategorie „Dynamik und Statik“ eingestellt, eine Domäne der Sportfotografen und Technik-Enthusiasten. Einige Makro-Spezialisten haben es niedrig bewertet mit praktisch derselben Begründung wie Du (nur wortreicher lachen ). Andere wiederum haben honoriert, dass a) der Held des Fotos ohne Zweifel quicklebendig ist und nicht mit Kältespray gefügig gemacht wurde und b) das Thema getroffen wurde. Das Foto war in der Kategorie „Dynamik und Statik“ auf Platz 1. Der andere Falter hat es nur auf Platz 3 geschafft in der Kategorie „Soft Colors – Soft Shapes“. In der Kategorie „Makro“ mit Innereien von Uhren, Pollenkörnchen auf Hornissenaugen (gähn) usw. wären die Bilder nicht ansatzweise angenommen worden. Es gibt keinen Rahmen, aus dem ELWOOD nicht rausfallen kann lachen. Fröhliche Grüße, EB
Ingo   [09. September 2016 um 17:39]
Ich kann mich der Meinung der zwei Anderen nicht ganz anschließen.
Nein, das Insekt ist nicht knackscharf von vorne bis hinten, aber in diesem Fall ist es das was das Bild ausmacht. Man kann auch nicht von "vermurkst" reden, denn die Augen sind ja scharf. Und zumindest das sollten sie auch.
Die Bewegung der Flügel finde ich sogar cool! Es ist ein anderes Makro mit einer anderen Wirkung. Beides finde ich gut. die Variante, wo das ganze, zumindest der größte Teil des Insektes scharf ist und dann die, wo sich die Schärfe ganz knapp auf ein Bildwichtiges Detail legt.

Hornissenaugen mit Pollen finde ich jedoch nicht "gähn" lachen man muss aber auch nicht immer die selben Auffassungen und fotografischen Interessen haben. Mich lassen viele Menschenfotos, inklusive Akt und was als solcher gezeigt wird, ermüden.
Am lebenden und freien Insekt, also ohne Kühlung und Mätzchen, ist es (aus eigener Erfahrung) äußerst schwierig Bilder in der Vergrößerung von diesem Insekt (und anderen) Fotos zu machen. Zumal man diese tolle, von der Natur geschaffene Welt, im Supermakro erst entdecken kann. "Verborgene Welten"

Viele Grüße, Ingo.

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